Frischekur für Bedieneinheiten mit Modbus

HMI-Bedieneinheiten mit Modbus RTU/TCP: Brillante Lösungen für moderne Anwendungen – individuell und kostengünstig abgestimmt auf den Prozess und die Anforderungen an den Operator.

Der Modbus

… wurde 1979 von der Firma Modicon definiert und ist bis heute in Industriesteuerungen extrem weit verbreitet. Nahezu alle SPS-Steuerungen unterstützen das Modbus Protokoll, per RS-485 oder Ethernet. Zudem sind tausende Sensoren und Aktoren am Markt verfügbar, welche über den Modbus direkt an eine SPS angeschlossen werden können. Niedergeschrieben ist dieser Feldbus in der Norm IEC 61158 (Digital data communication for measurement and control).

Im Modbus-Protokoll, welches die Datenpakete jeweils durch eine Prüfsumme gesichert überträgt, gibt es grundsätzlich 3 verschiedene Datentypen: Coil bzw. Discrete Input (1 bit), Input Register bzw. Holding Register (16 bit), sowie Real bzw. Float (32 bit).

Die Datenübertragung erfolgt bei Modbus RTU über eine 2- bzw. 3-Draht Schnittstelle (RS-485) und bei Modbus TCP über LAN/Ethernet bzw. drahtlos per WiFi. Die Bedieneinheiten werden als Server bzw. Slave in das System eingebunden – die Steuerung im System (Siemens, Beckhoff, Rockwell, Panasonic, Wago etc.) sind „Client“ bzw. „Master“…

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FAQ - Fragen und Antworten zu Modbus HMI-Bedieneinheiten

Fragen und kurze leicht verständliche Antworten zu Modbus HMI-Bedieneinheiten

Welche Vorteile bieten HMI-Bedieneinheiten mit Modbus RTU/TCP?

HMI-Bedieneinheiten mit Modbus RTU/TCP bieten eine flexible und kostengünstige Lösung für die Steuerung und Überwachung von industriellen Prozessen. Sie sind individuell anpassbar und können nahtlos in bestehende Systeme integriert werden. Durch die Unterstützung von Modbus, einem weit verbreiteten Protokoll, können sie mit einer Vielzahl von SPS-Steuerungen und Sensoren kommunizieren. Die Datenübertragung erfolgt sicher durch Prüfsummen, was die Zuverlässigkeit erhöht. Zudem ermöglichen sie eine einfache Erweiterung und Anpassung an spezifische Anforderungen des Operators.

Wie funktioniert die Datenübertragung bei Modbus RTU und Modbus TCP?

Die Datenübertragung bei Modbus RTU erfolgt über eine 2- bzw. 3-Draht Schnittstelle, typischerweise RS-485, was eine robuste und störungsfreie Kommunikation ermöglicht. Bei Modbus TCP hingegen erfolgt die Übertragung über LAN/Ethernet oder drahtlos per WiFi, was eine höhere Flexibilität und Reichweite bietet. Beide Varianten nutzen das Modbus-Protokoll, welches die Datenpakete durch Prüfsummen sichert. Dies garantiert eine hohe Zuverlässigkeit und Integrität der übertragenen Daten. Die Wahl zwischen RTU und TCP hängt von den spezifischen Anforderungen und der vorhandenen Infrastruktur ab.

Welche Datentypen werden im Modbus-Protokoll unterstützt?

Im Modbus-Protokoll werden grundsätzlich drei verschiedene Datentypen unterstützt: Coil bzw. Discrete Input, Input Register bzw. Holding Register und Real bzw. Float. Coils oder Discrete Inputs sind 1-Bit-Daten, die typischerweise für binäre Schaltzustände verwendet werden. Input und Holding Register sind 16-Bit-Daten, die für numerische Werte genutzt werden. Real oder Float sind 32-Bit-Daten, die für Gleitkommazahlen verwendet werden, was eine präzise Darstellung von Messwerten ermöglicht. Diese Vielfalt an Datentypen erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen.

Welche Rolle spielen HMI-Bedieneinheiten in einem Modbus-System?

In einem Modbus-System fungieren HMI-Bedieneinheiten als Server bzw. Slave, während die Steuerungen wie Siemens, Beckhoff oder Rockwell als Client bzw. Master agieren. Die HMI-Bedieneinheiten empfangen Befehle und senden Daten an die Steuerung, was eine effiziente Prozessüberwachung und Steuerung ermöglicht. Sie sind entscheidend für die Interaktion zwischen dem Operator und der Maschine, da sie eine benutzerfreundliche Schnittstelle bieten. Durch die Integration von Modbus können sie mit einer Vielzahl von Geräten und Sensoren kommunizieren, was die Flexibilität und Erweiterbarkeit des Systems erhöht.

Warum ist das Modbus-Protokoll in der Industrie weit verbreitet?

Das Modbus-Protokoll ist in der Industrie weit verbreitet, weil es eine einfache und effektive Methode zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten bietet. Es wurde 1979 von der Firma Modicon definiert und ist heute in nahezu allen SPS-Steuerungen integriert. Die Unterstützung durch eine Vielzahl von Herstellern und die Kompatibilität mit verschiedenen Schnittstellen wie RS-485 und Ethernet machen es zu einer vielseitigen Lösung. Zudem ist es in der Norm IEC 61158 festgeschrieben, was seine Zuverlässigkeit und Standardisierung unterstreicht. Diese Eigenschaften machen Modbus zu einem bevorzugten Protokoll für industrielle Anwendungen.

Warum ist DISPLAY VISIONS die beste Wahl für HMI-Bedieneinheiten mit Modbus?

DISPLAY VISIONS ist die beste Wahl für HMI-Bedieneinheiten mit Modbus, da das Unternehmen über umfangreiche Erfahrung und Expertise in der Entwicklung von industriellen Displays und Steuerungslösungen verfügt. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen, die genau auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Die Produkte von DISPLAY VISIONS sind bekannt für ihre hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Zudem bietet das Unternehmen umfassenden Service und Beratung, um sicherzustellen, dass die Kunden die bestmögliche Lösung für ihre spezifischen Anwendungen erhalten. Diese Kombination aus Qualität, Anpassungsfähigkeit und Kundenservice macht DISPLAY VISIONS zur idealen Wahl für HMI-Bedieneinheiten mit Modbus.
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