EA News

Jahresrückblick 2017

So wird der OLED-Display-Test zum Kinderspiel

Das neue USB-Testboard EA 9781-1USB von Electronic Assembly hilft Entwicklern von Anwendungen mit OLED-Grafikdisplays eine Menge Zeit zu sparen. Das Board ermöglicht einen schnellen und dennoch gründlichen Test, ohne dass der Anwender hierfür umfangreiche Testroutinen oder gar eine passende Hardware erstellen muss – die Testsoftware stellt Electronic Assembly sogar kostenlos zur Verfügung.

Die eingebauten Sockel des Testboards nehmen sämtliche OLED-Display-Bausteine von Electronic Assembly mit Pins oder ZIF-Kontaktierung (Zero-Insertion Force) auf; bestückt sind auch alle notwendigen Treiberschaltungen. Die passende Software StartDog.exe ist kostenfrei und enthält den vollen Funktionsumfang.

Über seinen USB-Anschluss lässt sich das Board EA 9781-1USB an einen Windows-PC anschließen, auf dem die Software StartDog.exe läuft. Das Tool erzeugt mehrere Testbilder und –muster; zudem lassen sich per Drag-and-Drop eigene Testbilder einbringen und darstellen. Neben dem USB-Anschluss verfügt das Testboard über eine SPI-Schnittstelle für den Anschluss an einen beliebigen Microcontroller. Damit lassen sich eigene Anwendungen schnell und unkompliziert in Betrieb nehmen; eine zusätzliche Hardware wird nicht mehr benötigt.

Darüber hinaus beinhaltet StartOLED.exe eine OELD-Simulation für Windows, mit der Entwickler jedes verfügbare Modell aus seinem umfangreichen Sortiment an OLED-Displays am PC-Bildschirm darstellen und sein Verhalten umfassend nachbilden können. Die Auswahl des für die geplante Anwendung idealen Display-Modells wird damit zum Kinderspiel - einschließlich Farbe und Auflösung. Die Software lässt sich von Electronic Assemblys Webseite kostenlos herunterladen – ein weiteres Beispiel, wie Electronic Assembly seinen Leitgedanken „Making things easy“ konsequent in die Realität umsetzt.

Mehr Informationen auf unserer Website.

EA wird 40

Gegründet wurde die ELECTRONIC ASSEMBLY GmbH 1977 und hat sich zu einem der wichtigsten Ansprechpartner für modernste Displaytechnologien im Industriebereich entwickelt.

Begonnen wurde mit stromsparenden Bausätzen für LCD Uhren, einer damals völlig neuen Anzeigetechnik. Das Interesse an LCDs war sehr hoch, so dass schnell auch Funktionsmodule wie Voltmeter und verschiedenste Zählermodule hinzukamen. Bald wurden dazu erste eigene Ansteuerplatinen erfunden, bestückt und vertrieben. Mit Segment- und Dotmatrixanzeigen sowie später grafischen Displays eroberte sich die ELECTRONIC ASSEMBLY einen eigenen Markt.

Mitte der 90er Jahre war die ELECTRONIC ASSEMBLY eines der ersten Unternehmen, die Touch Panels bei Ihren eigenen Entwicklungen einsetzten und eine professionelle Bedieneinheit mit eigenem Speicher, eigener Betriebssoftware und mit integrierter Touch Panelauswertung auf den Markt brachte. Die Idee, intelligente Displays und Ansteuereinheiten zu entwickeln, rückte immer weiter in den Fokus.

Mit höchster Qualität, langfristiger Verfügbarkeit, bestem Support und einem der größten Displaylager in Europa überzeugt die Firma Kunden aus allen Bereichen der Industrie und Medizin.

Heute zählt die ELECTRONIC ASSEMBLY zu den innovativsten Entwicklungsschmieden im europäischen Displaymarkt, dank eigener Entwicklung, Produktion und Jahrzehnte langem Know-how.

Mittlerweile ist das Unternehmen weltweit außerordentlich erfolgreich und hat für den internationalen Markt vor kurzem die Marke DISPLAY VISIONS eingeführt.

Durch neuartige Displayserien, wie einer speziellen chip on glass Serie, der intelligenten uniTFT Serie und der in 2017 auf den Markt gebrachten, Aufsehen erregenden OLED Serie sehen sich die Geschäftsführer Carola Wittmann und Stefan Eber für die Zukunft gut gerüstet.

Kompakte OLED-Displays

Mit einem breiten Spektrum äußerst kompakter OLED-Displays macht ELECTRONIC ASSEMBLY neue Anwendungsfelder zugänglich. Die monochromen Anzeigebausteine sind jetzt in einer Vielzahl von Ausführungen mit unterschiedlichen Größen, Formfaktoren, Auflösungen und Farben erhältlich – passend für zahlreiche Applikationen, selbst dort, wo bislang die Integration eines Bildschirms nicht möglich war. Beispiele sind Wearables, Pocket-Instrumente sowie generell Geräte, bei denen es auf eine sehr kompakte Bauweise in Verbindung mit niedrigem Energiebedarf ankommt.

Die Low-Power OLED-Displays von ELECTRONIC ASSEMBLY gibt es in rund, quadratisch oder rechteckig. Die kleinste Anzeigeneinheit misst in der Diagonale gerade einmal 0,66“ (knapp 1,7 cm). Durch ihre äußerst flache Bauweise (ab 2,05 mm) lassen sich alle Anzeigenbausteine platzsparend in miniaturisierte Geräte integrieren. Eine weitere Stärke der OLED-Displays von ELECTRONIC ASSEMBLY ist ihre Vielseitigkeit: Als Vollgrafikdisplays mit bis zu 16384 Bildpunkten bieten sie die Möglichkeit, grafische und alphanumerische Elemente auf dem Bildschirm zu kombinieren. Dazu verfügen alle Ausführungen über einen eingebauten Grafikcontroller, der wahlweise mit SPI- oder I2C-Busschnittstelle und 3,3 Volt Logik-Betriebsspannung bestellt werden kann.

Alle Displays sind für Betriebstemperaturen zwischen -40°C und +80°C ausgelegt. Dieser enorme Temperaturbereich ermöglicht den Einsatz im Freien bei winterlichen Temperaturen ebenso wie in industriellen Umgebungen bei großer Hitze. Weitere gemeinsame Merkmale sind der große Ablesewinkel von 170 Grad und das hohe Kontrastverhältnis von 2000 : 1, die zusammengenommen eine außerordentlich gute Ablesbarkeit garantieren. Dabei zeigen die Displays eine äußerst schnelle Reaktion auch bei niedrigen Temperaturen – ein typischer Wert ist 10 Mikrosekunden, selbst bei -40°C! Dank patentierter OLED-Technologie ermöglichen die Displays zudem - je nach Leuchtfarbe und Umgebungstemperatur - eine Lebensdauer von 50.000 bis 100.000 Betriebsstunden. Erhältlich sind die Displaybausteine mit gelber, weißer oder blauer Darstellung.

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Erweiterung EA uniTFT

Wenige Monate nach der Markteinführung wird die Produktfamilie EA uniTFT von ELECTRONIC ASSEMBLY bereits erweitert: auf der embedded world in Nürnberg wird eine neue Display-Variante mit 10,1 Zoll Bildschirmdiagonale vorgestellt. Die neuen, selbst entwickelten intelligenten Displaybausteine mit Objekt-Grafik erschließen für den Anwender völlig neue Möglichkeiten. Der Vorteil für Gerätekonstrukteure und Systemintegratoren: deutlich kürzere Entwicklungszeiten und ein erheblicher Zugewinn an Flexibilität. Für Entwickler und Anwender ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. 

Das neue EA uniTFT101 stellt eine Vielzahl von Objekten zur Verfügung, die sich auf denkbar einfache Weise kombinieren, verändern und an den jeweiligen Bedarf anpassen lassen. Alle Objekte lassen sich beliebig auf dem Bildschirm positionieren, zoomen, drehen und mit Attributen wie Transparenz oder Farbe versehen. Erstmals sind auch bewegte Objekte möglich. Gleichzeitig bietet das Display die Möglichkeit, Objekte mit Aktionen zu verbinden. Damit kann der Konstrukteur auf einfachste Weise Tasten, Drehknöpfe und andere Bedienelemente erstellen und ihnen eine bestimmte Funktion zuweisen. Neben der Bildschirmdiagonalen von 5 Zoll steht nun auch eine Diagonale von 10,1 Zoll zur Verfügung.
 

Bildschirm mit Objekt-Grafik erschließt völlig neue Möglichkeiten
Über Style Sheets ist es möglich, die Optik dieser Elemente zu vereinheitlichen und damit elegante und benutzerfreundliche Designs zu verwirklichen. Dank Unicode können alle Schriften dieser Welt dargestellt werden; damit ist ein weltweiter Einsatz garantiert. Ein spezielles PC-Grafiktool, genannt „uniSKETCH“, ermöglicht es Benutzern im Handumdrehen Bildschirmlayouts und Bedienoberflächen zu erstellen, die Eigenschaften von Objekten zu bearbeiten und Stylesheets anzupassen. Sogar Töne für ein akustisches Feedback der Bedienvorgänge bis hin zu kompletten Jingles können eingebunden werden.

Optional sind die Displays mit einem Touchpanel in resistiver oder PCAP-Technik zu beziehen. Mit dem PCAP-Touch lassen sich auch Multitouch-Gesten verwirklichen, wie sie von Smartphones und Tablet Computern bekannt sind. Der entsprechende Touch-Controller samt Software ist bereits in die Displays integriert.

Für den Anschluss an externe Geräte, Aktuatoren und Sensoren verfügen die Displays über alle Schnittstellen die in der Industrieelektronik von Bedeutung sind – etwa SPI, RS-232, I2C-Bus und USB. Mehrere Analogeingänge, ein PWM-Ausgang und 16 digitale I/O-Leitungen ermöglichen die Einbindung des Displays in Steuerungsaufgaben aller Art. Darüber hinaus ist auch ein Videoeingang für die direkte Wiedergabe von Bildsignalen vorhanden. Neu ist auch die interne Makrosprache, welche den Betrieb der Displays als Stand-alone zum gleichzeitigen Steuern anderer Geräte ermöglicht.

Ausprobieren geht über Studieren
Per Augmented Reality (AR) App erläutert das Unternehmen die neuen Features der uniTFT-Displays. Die kostenlose App, erhältlich für iPhone und Android-Systeme, zeigt in einer noch nie dagewesenen Art vertiefende Informationen zu der wohl weltweit innovativsten Einbau-Bedieneinheit. Basis ist die Printanzeige, die im Rahmen einer Werbekampagne für das uniTFT in zahlreichen Medien erscheinen wird, aber auch zum Download auf der Website zur Verfügung steht. Richtet man die Kamera des Smartphones oder Tablets auf die ELECTRONIC ASSEMBLY Anzeige, beginnt das Display zu leben! Gleichzeitig läuft auf dem Display ein humorvoller Kurzfilm ab. Anhand eines 3D Modells bietet die App zusätzlich wertvolle Informationen zum neuen Bildschirm. Probieren Sie es aus!

Mehr Informationen zum neuen EA uniTFT101 finden Sie auf unserer Website oder im Datenblatt.

Vielseitige OLED-Displays

OLED-Displays bieten aufgrund ihres hohen Kontrasts und ihres außerordentlich weiten Betrachtungswinkels eine ausgezeichnete Ablesbarkeit. Mit der Produktfamilie EA OLEDL128-6 hat ELECTRONIC ASSEMBLY jetzt einen Anzeigebaustein im Programm, der all diese Vorzüge hat und darüber hinaus noch mit einer weiteren Eigenschaft glänzt: Er bietet eine Lebensdauer von über 50.000 Betriebsstunden Ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal ist die sehr schnelle Reaktionszeit dieses Displays, die auch bei arktischen Temperaturen bis zu -40°C nichts von ihrer Knackigkeit verliert.

Die Display-Bausteine der Familie OLEDL128-6 sind in drei Ausführungen erhältlich. Die Basisversion trägt die Typenbezeichnung OLED128-6LGA. Als OLED128-6GGA ist das Display mit einer zusätzlichen Frontscheibe als Schutz gegen Zerkratzen und UV-Strahlen sowie zum Herstellen eines definierten Abstands zur Gerätefront ausgestattet, und als OLED128-6NGA kommt es ohne Polarisator, dafür aber mit silberfarbenem Hintergrund - ideal zum Einbau hinter einer Rauchglasscheibe. Diese Ausführung erfüllt auch höhere ästhetische Ansprüche etwa für Geräte, die für den Einsatz im Wohnbereich bestimmt sind. Als Zubehör ist zudem für alle Versionen ein Touchpanel lieferbar, mit dessen Hilfe sich moderne interaktive Gerätesteuerungen realisieren lassen.

Der Datenaustausch mit der Steuerelektronik erfolgt wahlweise über eine SPI- oder eine I2C-Schnittstelle. Die Bausteine sind mit Anschlusspins im 2,54-mm-Raster ausgestattet und eignen sich damit sowohl für erste Prototypen, aufgebaut auf dem Steckbrett, als auch für die Serie weil durch das Einlöten in eine Platine jegliche weitere Montagetechniken und –konstruktionen entfallen können.

Weitere Informationen zu diesem Display erhalten Sie auf der Website oder im Datenblatt.

OLED-Display für Mess- und Steuergeräte

Analoge Skalen sind, bei allem digitalen Fortschritt, immer noch am leichtesten ablesbar. Deshalb sind die neuen OLED-Displays der Modellfamilien EA W128128-XRxx von ELECTRONIC ASSEMBLY besonders für die Darstellung analoger Messwerte geeignet. Mithilfe des integrierten Grafikkontrollers SSD1327ZB lassen sich auf dem Bildschirm aber auch andere Inhalte darstellen, etwa Icons und Symbole.

Der Durchmesser beträgt 37 Millimeter – ideal für die Nutzung als virtuelles Rundinstrument in Anlagen der Industrie- und Prozessautomatisierung sowie generell für alle Anwendungen bei denen es auf leichte, intuitive Ablesbarkeit ankommt. Mit seinem enormen Betriebstemperaturbereich von -40°C bis +80°C hält der Anzeigebaustein auch strengem Frost und tropischen Temperaturen stand und empfiehlt sich daher auch für den Betrieb in rauen Umgebungen. Bemerkenswert ist die schnelle Reaktionszeit: Die 128 x 128 Pixel des Bausteins schalten innerhalb von nur 10 Mikrosekunden, selbst bei niedrigsten Temperaturen weit unter Null.


Für die Anbindung des Displays an den Kontroller und die umgebende Steuerelektronik verfügen die Displays der Familie EA W128128-XRxx wahlweise über eine SPI-, eine I2C- oder eine parallele 8-Bit-Schnittstelle. Über einen optional lieferbaren ZIF-Steckverbinder (Zero Insertion Force) kann der Displaybaustein schonend in das jeweilige Gerät ein- und ausgebaut werden.

Lieferbar sind Ausführungen mit gelber Anzeige (W128128-XRLG) sowie mit weißer und blauer Darstellung (W128128-XLW beziehungsweise W128128-XRLB). Die weiße und die blaue Version bieten eine Lebensdauer von 20 000 Betriebsstunden, die gelbe sogar von 50 000 Stunden. Die Displays sind ab sofort im Webshop von ELECTRONIC ASSEMBLY verfügbar.

Mehr Informationen hier im Datenblatt.

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