Jahresüberblick 2012

Kontrast ist Trumpf: OLED-Displays jetzt auch für industrielle Anwendungen

Ein hohes Kontrastverhältnis und gute Ablesbarkeit aus allen Blickwinkeln sind wichtige Qualitätskriterien in vielen Displayanwendungen. Bildschirme auf Basis organischer Leuchtdioden (OLEDs) bringen diese Merkmale mit, doch waren sie bislang nicht robust genug für den industriellen Einsatz. Der Displayhersteller ELECTRONIC ASSEMBLY will das nun ändern. Eine patentierte Technik verlängert die Lebensdauer der OLED-Displays dramatisch.

Nicht nur die Ästhetik spricht für die Verwendung von OLED-Displays, die sich durch ein extrem hohes Kontrastverhältnis von mindestens 2000:1 auszeichnen. Ein hoher Kontrast verbessert selbstverständlich die Ablesbarkeit der Displays. Das Gleiche gilt für die Lesbarkeit aus einem großen Winkelbereich, einem weiteren wichtigen Merkmal von OLED-Displays. In industriellen Anwendungen, bei welchen oftmals hochwertige Materialien und vorgefertigte Baugruppen verarbeitet werden sowie häufig eine schnelle Reaktion gefragt ist, kann eine gute Ablesbarkeit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit einer gesamten Anlage und der an ihr beschäftigten Personen leisten. Bislang war der Einsatz von OLED-Displays jedoch hauptsächlich auf Produkte der Consumer-Elektronik wie Smartphones und Digitalkameras beschränkt. Der Grund: Die im Vergleich zu Standarddisplays eingeschränkte Lebensdauer machte die organischen Anzeigepanels für langlebige Investitionsgüter ungeeignet.

Das ändert sich nun. Der Displayspezialist ELECTRONIC ASSEMBLY hat eine Familie von OLED-Displays auf den Markt gebracht, deren Lebensdauer sich nicht hinter derjenigen von TFT- und LCD-Panels zu verstecken braucht. Bei Raumtemperatur erreichen die Produkte eine Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden und mehr. Dabei lassen sich die Displays nicht nur bei komfortablen Zimmertemperaturen betreiben, sondern auch im Maschinenraum oder in anderen rauen Umgebungen. Mit einer maximal zulässigen Betriebstemperatur von 80 °C halten sie auch an Orten durch, an denen menschliche Mitarbeiter längst das Weite gesucht hätten. Und selbst bei dieser Hitze bringen es die neuen OLED-Displays nach 14.000 Betriebsstunden noch auf 50 Prozent der ursprünglichen Helligkeit. Auch bei arktischen Temperaturen machen die OLEDs nicht schlapp – im Gegenteil. Sie lassen sich auch bei –40 °C noch betreiben, ohne an Kontrast zu verlieren. Und während LCD-Anzeigen bei tiefen Temperaturen ausgesprochen reaktionsträge werden, halten die OLEDs ihre extrem schnelle Response-Time von 10 Mikrosekunden auch bei Minusgraden bei.

Das OLED-Produktspektrum von ELECTRONIC ASSEMBLY umfasst neun Modelle mit unterschiedlichen Farben und Größen. Gemeinsame Merkmale sind die Ausstattung mit einem integrierten Alphanumerikkontroller, dessen Befehlssatz an den HD44780 angelehnt ist. Die drei wichtigsten Zeichensätze – europäisch, kyrillisch und japanisch – sind in den alphanumerischen Displays gleich abgelegt; zusätzlich lassen sich Sonderzeichen definieren. Weitere Merkmale sind eine einfache Spannungsversorgung und ein niedriger Stromverbrauch von 15 bis 50 mA. Je nach Ausführung zeigen die Displays zwischen zwei Zeilen mit je acht Zeichen und vier Zeilen mit je 20 Zeichen an.

Evaluation Kits: der schnelle Einstieg in die Anwendung der eDIP-Displayfamilie

ELECTRONIC ASSEMBLY, führender Anbieter von TFT- und LC-Displays für den industriellen Einsatz, hat sein Angebot an Evaluation-Kits für seine eDIP-Produktfamilie deutlich ausgeweitet. Damit baut das Unternehmen seine Unterstützung für Anwendungsentwickler weiter aus: Die Evaluation-Kits stellen Kunden eine wesentliche Einstiegshilfe für den Umgang mit den intelligenten Displays zur Seite. Die Boards sind jetzt für sieben verschiedene Displaytypen von 3,2″ bis zu 7″ erhältlich.

Die Evaluation-Kits enthalten jeweils ein intelligentes Display samt Touchpanel sowie ein Interfaceboard zum direkten Anschluss an den PC. Das Board wird über einen USB-Anschluss mit einem Rechner verbunden, auf dem die ebenfalls mitgelieferte Entwicklungsumgebung installiert wird. Damit können beliebige Demos erstellt, die internen Zeichensätze geändert und eigene Makros definiert werden. Zu alldem stehen unzählige „How-to-use“-Beispiele zur Nachahmung bereit.

Das intelligente Display findet über zwei Sockel auf einem Evaluation-Board Platz, mithilfe dessen sich typische Einsatzszenarien darstellen und erproben lassen. Dazu gehören diverse Interfaces, wie SPI, RS-232, I²C und USB, sowie zwei Potenziometer, acht Drucktaster und ebenso viele LEDs. Mittels der Potenziometer können Anwender analoge Eingangssignale simulieren; die Taster bilden digitale Eingänge nach, und die LEDs zeigen die logischen Levels an den entsprechenden Ausgängen an. Darüber hinaus ist das Board mit weiteren LEDs zur Anzeige des Datenverkehrs und des Sendepuffers bestückt. Optionale Erweiterungsplatinen stellen zusätzliche Schnittstellenspezifikationen bereit und gestatten es dem Entwickler damit, seine Zielumgebung noch genauer nachzubilden.

Die zugehörige PC-Entwicklungssoftware umfasst einen Quelltext-Editor mit eingebautem Compiler als zentrales Element. Mit dem Editor eng verzahnt sind weitere Tools, etwa ein Terminal, ein Bitmap-Editor und ein Editor zum Erstellen und Bearbeiten virtueller Zeigerinstrumente auf dem Display. Mithilfe dieser Umgebung können Entwickler das Display schnell und komfortabel in ihre Zielanwendung integrieren.

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Intelligentes Display gibt akustisches Feedback

Das 7″-Farbdisplay EA eDIPTFT70-ATP von ELECTRONIC ASSEMBLY setzt neue Maßstäbe für die Entwicklung interaktiver Bediensysteme. Es glänzt nicht nur mit brillanter Darstellung und einer Auflösung von 800 × 480 Bildpunkten – seine eingebaute Intelligenz bietet Anwendern zudem innovative und komfortable Möglichkeiten zur Implementierung interaktiver Steuerungen. So kann beispielsweise eine virtuelle Tastatur direkt in das Grafikdisplay integriert werden. Zudem kann das Display ein akustisches Feedback an den Benutzer liefern.

Diese Merkmale erleichtern die Programmierung interaktiver Benutzeroberflächen ganz erheblich. Das virtuelle Keyboard lässt sich in Verbindung mit dem Touchpanel mit wenigen hochsprachenähnlichen Programmanweisungen auf den Bildschirm zaubern. Im Funktionsumfang dieser Tastatur ist eine „Edit-Box“ enthalten, mit deren Hilfe der Anwender seine Eingaben visualisieren und vor dem Abschicken gegebenenfalls korrigieren kann.

Die akustischen Fähigkeiten des Displays sind ebenfalls beeindruckend: Mit ihrer Hilfe kann der Anwender ein breites Spektrum akustischer Rückmeldungen implementieren. Die Skala der Möglichkeiten reicht dabei vom einfachen Tastenklick bis hin zu kurzen Jingles als Warn- und Statusmeldungen.

Die Programmierung gestaltet sich sehr einfach – mächtige hochsprachenähnliche Instruktionen steigern die Produktivität bei Implementierung von Lösungen und beschleunigen den Entwicklungsprozess. Beispielsweise lassen sich Linien, Bereiche und Bargraphen mit einem einzigen Befehl definieren und ausgeben. Aussehen, Größe, Platzierung und Funktion von Tasten und Schaltflächen sind ebenso im Handumdrehen definiert.

Darüber hinaus bietet das EA eDIPTFT70-ATP eine Vielzahl weiterer Merkmale, die eine komfortable Programmierung und eine anspruchsvolle Bildgestaltung unterstützen. Beispielsweise verfügt das Display über einen integrierten Flash-Speicher, in welchem sich Fonts, Bilder, Animationen oder Makros ablegen lassen. Acht Fonts sind bereits vordefiniert; sie können über verschiedene Parameter skaliert und variiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Truetype-Fonts zu importieren. Messwerte lassen sich über vordefinierte virtuelle Analoginstrumente anzeigen; diese Instrumente lassen sich in einem weiten Rahmen den Anforderungen des Anwenders anpassen. Über ebenfalls integrierte Makropages und Stringtables kann der Anzeigeinhalt auf komfortable Weise mehrsprachig gestaltet werden – wichtig für Anwendungen in Geräten, Maschinen und Anlagen, mit denen Exportmärkte bedient werden sollen.

Zum Einstieg in Entwicklungsprojekte mit dem EA eDIPTFT70-ATP ist ein Evaluation-Kit lieferbar. Über eine USB-Schnittstelle kann dieses an einen Rechner angeschlossen werden, auf dem die eigentliche Softwareentwicklung stattfindet.

Die Integration des intelligenten Displays in eine Geräte- oder Anlagensteuerung gestaltet sich technisch sehr einfach. Für die Kommunikation mit dem System stehen drei verschiedene Schnittstellen zur Verfügung. Für die Energieversorgung wird nur eine einzige Spannung benötigt. Eine Einbaublende ist als Zubehör lieferbar. Im Lieferprogramm befinden sich sechs weitere Displays ab 3,2″.

Weitere Merkmale:
- TFT-Grafikdisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung
- Auflösung 800 × 480 Pixel, 16 Bit (65.536 Farben)
- acht vordefinierte Fonts, Truetype-Fonts importierbar
- Steuerung über hochsprachenähnliche Instruktionen und Makros
- virtuelles Keyboard im Instruktionssatz enthalten
- komfortable Entwicklungsumgebung
- analoges Touchpanel mit variablem Raster
- acht digitale Eingänge und ebenso viele Ausgänge
- zwei Analogeingänge

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Schlank, variabel und stromsparend: Grafikdisplay DOGM128-6

ELECTRONIC ASSEMBLY, führender Anbieter von TFT- und LC-Displays für den industriellen Einsatz, erweitert seine Produktfamilie EA DOGM um das Modell EA DOGM128-6. Aus der Kombination von sieben verschiedenen optionalen LED-Hintergrundbeleuchtungen mit fünf verschiedenen lieferbaren Displaytechniken ergeben sich rund 20 verschiedene Designs. Aufgrund seiner superflachen Bauweise und seines außerordentlich niedrigen Energiebedarfs empfiehlt sich das DOGM128-6 besonders für den Einsatz in batteriebetriebenen mobilen Geräten. Ein optional lieferbares Touchpanel ermöglicht die Implementierung interaktiver Steuerungen.

Das DOGM128-6 besitzt eine Auflösung von 128 × 64 Bildpunkten; bei Darstellung von alphanumerischen Zeichen ergeben sich je nach Zeichengröße z. B. acht Zeilen zu je 21 Zeichen oder auch vier Zeilen mit je 16 Zeichen. Der integrierte Kontroller ST 7565R übernimmt auf komfortable Weise die Ansteuerung. Für die Kommunikation mit der Außenwelt verfügt das Display über eine integrierte SPI-Schnittstelle. Der Kontrast wird nach einmaligem Abgleich per Befehl durch die ebenfalls integrierte Temperaturkompensation automatisch konstant gehalten.

Lieferbar ist das DOGM128-6 in fünf verschiedenen Technologien – FSTN positiv, transflektiv; STN positiv, gelbgrün, transmissiv; STN negativ, blau, transmissiv; FSTN negativ, transmissiv und STN positiv, gelbgrün reflektiv. Zur Anpassung an unterschiedliche Designanforderungen stehen zudem sechs verschiedenfarbige Hintergrundbeleuchtungen sowie eine RGB-Ausführung mit Farbwechselmöglichkeit zur Auswahl. Damit lässt sich eine Vielzahl verschiedener Kombinationen zusammenstellen, die nahezu jeden Gestaltungswunsch erfüllen.

Ein weiteres positives Merkmal des DOGM128 ist seine überaus kompakte Bauweise. Sogar mit LED-Beleuchtung ist das Display nur 5,8 mm stark; ohne Beleuchtung ist es sogar nur 2 mm dünn. Bei einem Flächenbedarf von 55 × 46 mm bietet es ein Sichtfenster von 51 × 31 mm. Die Montage erfolgt durch simples Einlöten in die Platine. Das Display kommt mit einer einzigen Spannungsversorgung (3,3 V) zurecht. Optional lieferbar sind ein USB-Testboard zum Anschluss an den PC, zusätzliche Zeichensätze auf Datenträger sowie elektromechanisches Zubehör zum leichteren Einbau.

Mit seinem Betriebstemperaturbereich von –20 °C bis +70 °C deckt das Display die Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen ab. Um Entwicklern den Einstieg in die Arbeit mit dem Produkt zu erleichtern, liefert ELECTRONIC ASSEMBLY die Displays schon ab einer Stückzahl von 1. Die Displays sind in der Regel Lagerware.

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Kontrastreich, komfortabel, kompakt: Alphanumerik-Display EA DIP204-6

Mit dem LCD-Modul EA DIP204-6 stellt der Displayhersteller ELECTRONIC ASSEMBLY eine Anzeigeeinheit in LCD-Supertwist-Technik vor, die eine gestochen scharfe Darstellung bietet und eine besonders einfache Montage ermöglicht.

Das Anzeigemodul EA DIP204-6 kann vier Zeilen mit je 20 Zeichen darstellen. Lieferbar wahlweise mit blauem Hintergrund und weißer Schrift oder mit weißem Hintergrund und schwarzer Schrift, stellt das Display eine ideale Lösung für ansprechend gestaltete Mensch-Maschine-Schnittstellen für elektronische Geräte und Maschinen dar. Der im Display integrierte Kontrollerbaustein KS0073 (ähnlich HD44780) managt auf komfortable Weise die Kommunikation mit der Außenwelt.

Neben einem alphanumerischen Zeichenvorrat von 240 Zeichen kann das Display auch 16 Icons darstellen – etwa Pfeile, technische Symbole etc. Damit lässt sich die Bedienung des zugehörigen Geräts weiter vereinfachen. Systementwickler können zudem bis zu acht eigene Symbole definieren, die sich wie alphanumerische Zeichen speichern und darstellen lassen. Für den Datenaustausch mit der Steuerlogik verfügt das Display über eine parallele Datenbus- und eine SPI-Schnittstelle.

Mit einer Breite von nur 75 mm ist das EA DIP204-6 außerordentlich kompakt. Der Einbauvorgang verlangt keine komplizierte Montage, denn das Display lässt sich ohne großen Aufwand direkt in die Platine einlöten. Der Einbau in eine Buchsenleiste erfolgt durch einfaches Stecken. Das Modul einschließlich der zugehörigen LED-Beleuchtung kommt mit einer einpoligen Spannungsversorgung aus. Der Betriebstemperaturbereich von –20 °C bis +70 °C erlaubt den Einsatz auch unter rauen Bedingungen. Eine automatische Temperaturkompensation sorgt dafür, dass die Darstellung auch bei wechselnden Temperaturen stets knackig und gut ablesbar bleibt.

Mit dem Anzeigemodul EA DIP128-6 ist auch eine grafikfähige Alternative zum EA DIP204-6 mit einer Auflösung von 128 × 64 Bildpunkten lieferbar. Sie wird im gleichen Gehäuse geliefert wie das EA DIP204-6.

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Datenlogger erfasst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt

Für die Überwachung und Aufzeichnung von Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt bietet ELECTRONIC ASSEMBLY einen Datenlogger an. Das Gerät mit der Typenbezeichnung EA SYLOG-USB-2 eignet sich vor allem für Anwendungen in der Pharma- und Lebensmittelindustrie, im Transportgewerbe und Logistik sowie ganz allgemein für den Einsatz in Laborumgebungen. Zur Auswertung der aufgezeichneten Daten lässt sich das Gerät über den integrierten USB-Anschluss schnell und unkompliziert an einen Rechner anschließen; Treiber für aktuelle Windows-Versionen sind im Lieferumfang enthalten.

Das EA SYLOG-USB-2 misst gleichzeitig Temperatur und Luftfeuchtigkeit und speichert jeweils bis zu 16.382 Messwerte. Zugleich berechnet es zu jedem Datensatz den zugehörigen Taupunkt. Die Zeitabstände zwischen den Messungen lassen sich durch den Benutzer auf Werte zwischen 10 Sekunden und 12 Stunden einstellen. Auch der Startzeitpunkt für die Messreihen ist vorab programmierbar.

Die mitgelieferte Software stellt die Messreihen grafisch auf dem Bildschirm des Computers dar. Außerdem formatiert sie die Grafik für den Ausdruck. Zur Weiterverarbeitung lassen sich die Daten in verschiedene Standardformate umwandeln und exportieren.

Den aktuellen Betriebszustand zeigt das Gerät über verschiedenfarbige LEDs an. Die Leuchtdioden zeigen auch an, ob während der Messung zuvor eingestellte Minimal- und Maximaltemperaturen unter- oder überschritten wurden – wichtig für die Kontrolle der Kühlkette in der Lebensmittel- und Pharmalogistik.

Der Datenlogger lässt sich im Temperaturbereich von –35 °C bis +80 °C einsetzen. Bei Einstellung auf Messungen in Grad Fahrenheit entspricht das einem Messbereich von –31 °F bis +176 °F. Gleichzeitig zur Temperaturmessung misst der Logger die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 0 und 100 Prozent und errechnet den Taupunkt. Betrieben wird das Gerät mit einer austauschbaren Langzeitbatterie in Lithiumtechnik. Deren Standzeit beträgt typischerweise ein Jahr. Eine Plastikkappe schützt das Gerät gemäß Schutzart IP67 vor Feuchtigkeit und Staub – auch im Betrieb.

Ich bin an kleinen Grafikdisplays interessiert ca 60 × 30mm. Datenblatt als PDF.

Intelligente Bedieneinheit EA KIT129-6 erleichtert HMI-Entwicklung

Eine sofort einsetzbare, komplett aufgebaute Bedieneinheit für Geräte und Maschinen aller Art hat das Unternehmen ELECTRONIC ASSEMBLY entwickelt. Ihre komfortable und leistungsstarke Befehlssprache ermöglicht Anwenderunternehmen die schnelle und komfortable Integration der Bedieneinheit in ihre jeweilige Applikation. Die Entwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstelle wird damit erheblich vereinfacht.

Das EA KIT129-6 enthält ein LCD-Vollgrafikdisplay mit einer Auflösung von 128 × 64 Bildpunkten sowie optional ein entspiegeltes, kratzfestes Touchpanel mit fünf mal drei Bedienfeldern. Lieferbar ist die Bedieneinheit wahlweise in Blau mit weißer Darstellung oder mit schwarzer Darstellung auf weißem Hintergrund. Die blau-weiße Version ist vor allem für die Verwendung innerhalb von Gebäuden vorgesehen, während die schwarz-weiße Variante für den Einsatz im Freien entwickelt wurde; sie lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung bestens ablesen.

Bei Verwendung des Touchpanels können die Benutzereingaben über virtuelle Bedienelemente direkt am Display erfolgen. Die Beschriftung der virtuellen Tasten lässt sich anwendungsbezogen während der Laufzeit ändern; auch die Darstellung der Tastenfunktionen in verschiedenen Sprachen ist möglich. Ebenso ist es möglich, mehrere Touch-Felder zu einer virtuellen Gesamttaste zusammenzufassen. Als Alternative zum Touchpanel lassen sich auch „reale“ hardwarebasierte Einzeltasten und Matrixtastaturen mit bis zu 5 × 3 Tasten zur Bedienung der jeweiligen Zielanwendung anschließen.

Neben einer Fülle verschiedener Grafikroutinen enthält die Bedieneinheit fünf verschiedene Fonts, die sich horizontal und vertikal skalieren lassen. Darüber hinaus lassen sich weitere Schriftarten einpflegen; insgesamt kann die Bedieneinheit bis zu 16 Schriftarten verwalten und darstellen. Text und Grafik können gemischt werden; Zeichenketten und Grafiken lassen sich pixelgenau positionieren. Zudem lassen sich bis zu 256 Bilder und Grafiken im internen EEPROM ablegen und mit einer einzigen Instruktion auf dem Bildschirm ausgeben. Die Programmierung erfolgt über hochsprachenähnliche Grafikinstruktionen, die sich zu funktionsbezogenen Makros kombinieren lassen. Damit wird die zeitraubende und fehlerträchtige Programmierung von Zeichensätzen und Grafikroutinen überflüssig. Beispiele für die komfortablen Grafikfunktionen, die nur einen einzigen Befehl erfordern, sind „Bargraph zeichnen“, „virtuelle Touch-Taste definieren“ oder „blinkenden Bereich definieren“ (Cursor oder Taste).

Die Ansteuerung des EA KIT129-6 erfolgt über eine serielle Schnittstelle, die Datenraten bis 115.200 Baud beherrscht. Lieferbar ist die Bedieneinheit wahlweise für eine Betriebsspannung von 5 V oder von 9 bis 35 V. Als Zubehör steht neben dem optionalen Touchpanel auch ein Datenträger für die Makroprogrammierung zur Verfügung.

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Klare Sache: Alphanumerisches Display mit hohem Kontrast

Für Anwendungen, bei denen es besonders auf eine deutliche Ablesbarkeit des Displays ankommt, hat ELECTRONIC ASSEMBLY sein LCD-Modul EA DIP203-4 konzipiert. Der Baustein ist mit einer kontrastreichen, alphanumerischen LCD-Supertwist-Anzeige für vier Zeilen zu je 20 Zeichen ausgestattet. Die serienmäßige LED-Hintergrundbeleuchtung lässt die Schrift noch klarer hervortreten.

Das Dotmatrixdisplay ist in drei Varianten erhältlich. Anwender können wählen zwischen schwarzer Schrift auf gelbgrünem Hintergrund, weißer Schrift auf blauem Hintergrund oder schwarz auf weiß. Die automatische Temperaturkompensation macht eine Kontrastnachregulierung überflüssig.

Die Ansteuerung erfolgt über einen eingebauten Kontroller des Typs SSD1803, der zu 90 Prozent mit dem verbreiteten Kontrollertyp HD44780 kompatibel ist. Der eingebaute Zeichensatz stellt 240 Buchstaben, Zahlen und Symbole bereit; zusätzlich kann der Anwender acht eigene Zeichen definieren. Seine Steuerbefehle nimmt der Kontroller über ein schnelles SPI-Interface entgegen. Alternativ bietet das Display auch ein 4- und 8-Bit-Datenbus-Interface.

In der Fertigung ist das EA DIP203-4 besonders einfach zu handhaben: Eine mechanische Montage ist nicht erforderlich, denn das Modul wird einfach in die Leiterplatte eingesteckt und festgelötet.

Die Stromversorgung des Displays erfolgt über eine einzelne Leitung mit 3,3 V. Die LED-Beleuchtung erfordert eine Konstantstromquelle mit 150 mA bei der Ausführung gelbgrün beziehungsweise 45 mA bei den Ausführungen blau / weiß und schwarz / weiß. Der weite Betriebstemperaturbereich von –20 °C bis +70 °C macht das Display zum idealen Kandidaten für Anwendungen in vielen industriellen Einsatzgebieten.

Weitere Ausführungen des Displays im gleichen Gehäuse und mit dem gleichen Pinout sind ebenfalls lieferbar. Zur Auswahl stehen Punktmatrixanzeigen zu 1 × 8 Zeichen oder 2 × 16 Zeichen sowie eine Vollgrafikversion mit 122 × 32 Bildpunkten.

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